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Sicherheit im Habbo

Habbo wird während den Öffnungszeiten von Moderatoren betreut, die das Hotel vor „Regelbrechern“ schützen, indem sie diese bei Bedarf für begrenzte Zeit aus dem Habbo Hotel ausschließen (auch „verbannen“ genannt). Im Gegensatz zu den Moderatoren (Erkennungszeichen: Ein „MOD-“ vor dem Habbo-Namen), die meist nebenberuflich angestellt sind, gibt es zudem die hauptberuflich angestellte Hotelleitung, die innerhalb des Habbo Hotels als „Staff“ bezeichnet wird. Allgemein sind die Staffs eher für die Habbo-Website sowie Events zuständig, während die Moderatoren die Fragen und Probleme der Habbo-User aktiv im Chat entgegennehmen.[10]

Habbo Home

Jeder Benutzer kann sich ein eigenes Habbo Home erstellen. Auf dieser kann er verschiedene Notizen und Sticker platzieren, um damit anderen Habbos mehr über seine persönlichen Interessen zu offenbaren. Es stehen dort auch verschiedene Funktionen wie das Aktivieren eines Gästebuchs, das Anzeigen von gesammelten Spielepunkten oder der Freundesliste zur Verfügung. Dank einer neuen Version gibt es nun auch so genannte „Tags“. Für dieses Tagsystem gibt es eine Suche, in der man bestimmte Suchbegriffe eintragen kann und dann alle Habbos und Gruppen mit diesen Tags angezeigt werden.

Gruppenseite

Ein Habbo kann für sich und seine Freunde oder andere Habbos mit denselben Interessen eine Gruppe erstellen. Diese Gruppe kann sich ein eigenes Badge (Abzeichen) erstellen, mit dem man den Benutzern die Mitgliedschaft in der Gruppe ansieht. Die Gruppenseite kann wie das Habbohome mit Notizen und Stickern gestaltet werden. Für jede Gruppe steht ein Diskussionsforum zur Verfügung, das fast alle Funktionen eines normalen Forums besitzt. Mit Einführung der neuen Gruppen wurde die Gruppenseite abgeschafft, seitdem besitzt jede neue Gruppe nur noch ein Forum.

Navigation

Zu Beginn erscheint die Hotelansicht. Dort befindet sich der Navigator, in dem alle Räume und genauere Informationen wie deren Besitzer und die Anzahl der Habbos, die sich in diesen befinden, angezeigt werden. Es gibt zwei verschiedene Arten von Räumen:

Offizielle Räume: Diese Räume wurden vom Hotel erstellt und oft als „Hotelraum“ bezeichnet. Es gab darunter mehrere Lobbys, ein Freibad, eine Küche, ein Kino und ein Theater. In den Hotelräumen befinden sich computergesteuerte Habbos, genannt Bots. Diese bieten den Nutzern Getränke und Snacks an. Diese Räume wurden mit einem "Raum der Woche"-Event abgeschafft.

Gästeräume: Diese Räume wurden von Habbos erstellt. Sie sind in verschiedene Kategorien eingeteilt und können unterschiedliche Grundrisse und Größen haben. Jeder Benutzer kann zu jeder Zeit einen Raum erstellen und in eine beliebige Kategorie einordnen. Die Räume können mit virtuellen Einrichtungsgegenständen ausgestattet werden.

Chatten in Habbo

Sobald man sich in einem Raum befindet, kann mit anderen Habbos in Kontakt getreten werden. Dabei wählt der Benutzer aus, ob der ganze Raum das Gespräch sieht, nur Habbos in der näheren Umgebung oder nur ein durch Klick ausgewählter Habbo im Raum. Zudem kann er anderen, als Freunde markierten, Habbos mit dem Messenger raumunabhängig Nachrichten schreiben. Es gibt außerdem den sogenannten Friend Stream, bei dem man ähnlich wie bei Netzwerken wie Facebook die Aktivitäten der Freunde verfolgen kann.

Alt-Codes

Sonderzeichen der Schrift Volter (Goldfish)

Da Habbo die Bitmap-Schrift Volter (Goldfish) nutzt, die anstelle verschiedener eigentlich normierter Zeichen grafische Piktogramme enthält, kann man auch so genannte „Alt-Codes“ im Chat nutzen.

Minispiele

Bis zur Umstellung 2009 auf den Flash Player existierten in allen Hotels die beiden Minispiele SnowStorm und Battleball, diese konnten von allen Habbos unbegrenzt gespielt werden. Nach der Umstellung wurden diese beiden Spiele durch neue ersetzt. Im November 2011 wurde das überarbeitete SnowStorm wieder eingeführt, für normale Habbos ist es auf 3 Runden täglich begrenzt, VIPs können unbegrenzt mitspielen.

Wortfilter

Im Mittelpunkt des Konzeptes steht die Kommunikation der Benutzer untereinander. Es gibt jedoch bestimmte Themen und Ausdrücke, die nach Ansicht der Betreiber unpassend sind. Dazu gehören Schimpfwörter, rassistische sowie sexuelle Ausdrücke. Aus diesem Grund setzt das System einen technischen Wortfilter ein. Dieser ersetzt bestimmte Ausdrücke durch die Zeichen ***** (bis Januar 2011 bobba)[11]. Dieser Wortfilter ist in allen Bereichen des Hotels aktiv, auch in den privaten Räumen. Unterhaltungen, Namen von Habbos inkl. Mission, Namen und Beschreibungen von Privaträumen, PostIts, Geschenkkarten und alle Konsolen-Nachrichten werden gefiltert. Der Filter wird ständig mit neuen Worten und Begriffen aktualisiert. Der Filter kann für Besucher, die 14 Jahre oder älter sind, deaktiviert werden. Unangemessene Wörter werden nicht mehr zensiert, sind aber für diejenigen deren Filter aktiv ist, weiterhin gefiltert.

Kritik

Marktforschung

Der Betreiber fordert die meist minderjährigen Nutzer regelmäßig dazu auf, an Umfragen teilzunehmen, zum Teil mit dem Vorwand das Chatsystem verbessern zu wollen. Im August 2007 ging daraus eine kommerziell vermarktete Studie hervor, die das Kaufverhalten von 42.000 Jugendlichen in 22 Ländern aufzeigt. Die Jugendlichen werden zur Teilnahme bewegt, indem der Hersteller ihnen Gutscheine für virtuelle Güter anbietet. [12] [13]

Suchtgefahr

Wie bei vielen MMOGs kann eine übermäßige Teilnahme vor allem bei jungen Nutzern zu einer Chatsucht oder Realitätsflucht führen.

Kostenfalle

Wie weiter unten beschrieben besteht die Kritik auch in der geschickten Verbindung von kostenfreien und kostenpflichtigen Leistungen der Webseite, wodurch insbesondere junge Mitglieder schnell in eine Kostenfalle tappen können. In Verbindung mit der oben beschriebenen Suchtgefahr kann der reale Kauf von irrealen, virtuellen Gegenständen und Extras schnell größere Beträge erreichen.

Löschung des Accounts

Ein Problem ist auch die erschwerte Löschung eines Habbo-Accounts. Das Unternehmen Sulake lässt erst nach langwierigem Schriftverkehr Löschanträge zu. Ob die Datenschutz-Richtlinien, insbesondere die sofortige Löschung aller personenbezogenen Daten, dabei berücksichtigt werden, bleibt wie auf vielen sozialen Netzwerken fraglich.

Kostenpflichtiger Teil

Die Nutzer können sich über verschiedene Zahlungsmethoden sogenannte Habbo-Taler kaufen. 1 Taler entspricht hierbei in Deutschland etwa einem realen Gegenwert von 0,20 Euro. Die Taler sind die virtuelle Währung des Spieles und können nicht mehr in eine reale Währung zurückgetauscht werden.

Virtuelle Möbel

Jeder Spieler kann virtuelle Möbel erwerben und seine Gästeräume einrichten. Neben dauerhaft erhältlichen Möbeln und den saisonabhängigen Möbel gibt es auch sogenannte Sammlerstücke (vormals „Rares“ und UltraRares (besonders seltene Möbel). Diese sind nur für eine kurze Zeit erhältlich oder werden als Gewinne vergeben. Die Möbel können mit Talern, Pixel, saisonabhängigen Questpunkten oder der Mitgliedschaft im VIP-Club erworben werden.

In sogenannten Handelszentren können die Spieler untereinander Möbel gegen andere Möbel tauschen oder gegen Taler, um sich im Katalog andere Möbel zu kaufen. Zur Preisbildung dienen vor allem Preislisten auf Fanseiten [14], seit Ende Januar 2010 aber auch ein in das Hotel integriertes System, den „Flohmarkt“. Auf diesem können Habbos ihre Möbelstücke anbieten und Käufer können sich durchschnittliche Tauschpreise anzeigen lassen. Sulake hat ein Recycling-System mit dem Namen Ecotron entwickelt. Mit diesem können alte Möbel in spezielle Möbel umgewandelt werden.

Premium-Mitgliedschaften

Der Spieler konnte bis zur Aufhebung des HC Club zwischen einer Mitgliedschaft im Habbo Club (HC) oder VIP Club (VIP) wählen. Die beiden Clubs hatten verschiedene Vorteile und Preise. Seit der Aufhebung ist nur noch eine Mitgliedschaft im VIP Club möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                    

 

 

 

            


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